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Letztes Update:
01.05.2012

Aids

Ein Thema, das nicht nur bei den Schwulen auf verschiedene Arten aufgenommen wird. Die einen spielen mit höchsten Risiken, in dem sie sexuelle Kontakte ohne Kondome tätigen andere wiederum schieben gleich die grosse Panik, bei einem kleinsten Hauch schon eine HIV-Infektion kriegen zu können.

Mein Ziel mit dieser Seite ist, dass die Angst bei den einen nachlässt und die Information bei den anderen zunehmen wird. Dazu habe ich mir die Seite www.aids.ch zur Hilfe genommen, welche relativ einfach erklärt, womit man sich anstecken kann und wo es problemlos zu und her gehen kann.

Ursprung von Aids

Als erstes wende ich mich mal die Ursprünge von HIV und Aids:

1950 wurde Aids in Zentralafrika erstmals nachgewiesen
1970 bis 1975 muss sich das HI-Virus in ganz Afrika ausgebreitet haben.
1975 und danach gelangte das Virus über Haiti in die USA und dann nach Europa.
1981 wurden die ersten Fälle in den USA bekannt.
1982 meldete man den ersten HIV-Fall in Europa.
1983 identifizierte der französische Wissenschaftler Luc Montagnier das Virus.
1985 wurde der erste HIV-I-Test auf den Markt gebracht. Ebenfalls wurde dann die Aids Hilfe Schweiz gegründet
1986/87 konnte der zweite Aids-Erreger, HIV-II, nachgewiesen werden
1987 wurde ein neuer HIV-I-Test entwickelt
1988 erschien das Aids-Medikament AZT auf dem Markt.
ab 1996 verbesserten die antiretroviralen Kombinationstherapien die Lebensqualität der Betroffenen
2001 wurde erstmals seit 10 Jahren wieder ein Anstieg von neuen positiven Testresultaten gemeldet.

Gefahr!

Hier werden die wirklich akuten Möglichkeiten einer Ansteckung genannt.

In fast 80 % aller Fälle, wird das HI-Virus sexuell übertragen. Die meisten Ansteckungsgefahren lauern bei:
- ungeschütztem Vaginal- und Analverkehr (beide Beteiligten)
- Oralverkehr, wenn Sperma oder Menstruationsblut in den Mund gelangen.

Das HI-Virus kann zudem durch den gemeinsamen Gebrauch von Spritzbesteck bei intravenös Drogen-Konsumierenden übertragen werden. Eine Übertragung von der HIV-positiven Mutter auf ihr Kind während der Schwangerschaft, der Geburt oder beim Stillen ist möglich. Mit geeigneten Massnahmen kann dieses Risiko aber sehr deutlich vermindert werden.

Deshalb ist es wichtig!

- bei eindringendem Verkehr immer ein Kondom verwenden
- bei Oralverkehr kein Spema oder Menstruationsblut in den Mund kommen lassen oder schlucken
- bei Drogenkonsum immer sauberes Spritzbesteck benutzen (neue, eigene Spritze, Filter, Löffel oder Wasser)

Keine Gefahr!

Keine Gefahr besteht bei folgenden Aktivitäten:

- beim Händeschütteln, Umarmen, Streicheln und Kuscheln mit einer HIV-Infizierten Person
- auf öffentlichen Toiletten, in Saunas oder Hallenbädern
- beim Berühren von Türklinken, Telefonhörern
- gemeinsames Benutzen von Wäsche und Geschirr
- beim Husten oder Niesen
- beim Arzt, Zahnarzt oder im Spital
- beim Coiffeur, Maniküre oder Pediküre
- bei Insektenstichen oder Hundebissen
- beim Piercen oder Tattoos stechen, sofern man sich an die Hygienevorschriften hält.

Was tun, bei Angst vor Aids?

Wenn man Fragen hat, wendet man sich am besten an den Vertrauensarzt. Dort kann man sämtliche Fragen stellen. Oder auf einen der Links unten klicken, um weitere Informationen zu kriegen. Auf der Seite der Aids-Hilfe Schweiz gibts auch die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen, welche dann auf der Seite beantwortet werden. Einen Aids-Test kann man in einem Krankenhaus anonym machen lassen. Natürlich hilft auch der Vertrauensarzt beim Test. Angst davor muss man nicht haben, sofern man keine begründete Angst haben müsste. Der Test wird schnell gemacht, wird einem Blut abgenommen und eingeschickt. Das Resultat kriegt man dann vom Arzt.

Aus eigener Erfahrung

Bisher musste ich keine Angst haben, dass ich mich irgendwie anstecken könnte. Schliesslich habe ich keine sexuellen Praktiken ausgeführt, die eine ernsthafte Gefährdung zeigen würden. Aufgrund einer Bekanntschaft, die über eine (zu?) extreme Angst über eine Infektion verfügt hatte, habe ich mir einen Test machen lassen, welcher auch negativ ausfiel. Ich hatte nichts zu befürchten. Eine höhere Anzahl von wechselnden Partnern heisst noch lange nicht grössere Ansteckungsgefahr, sofern man entweder die Praktiken safe ausführt oder gar nicht. Aber wenn dann trotzdem kein Vertrauen da ist, sollte man sich eher Gedanken um die Partnerschaft machen statt um Aids.

Links zum Thema

- Aids-Hilfe Schweiz
- Stop Aids

Stop-Aids-Werbeclip

In den Medien gab es Unstimmigkeiten wegen einem Werbeclip zu Stop-Aids. Ich habe diesen aufs Netz gestellt und er ist frei zum Anschauen gedacht. Ich finde, er sollte zumindest zum Nachdenken anregen!

Auf jeden Fall gilt: "AIDS geht uns alle an!"