Angriff auf Amerika
Madonnas Gedanken zum Angriff auf Amerika
Jeder soll sein Herz nach seinem persönlichen Terrorismus, nach Gefühlen
wie Hass, Intoleranz und Negativität durchforsten. Es ist nicht nur Bin
Laden, wir sind alle verantwortlich, wir alle tragen zum Hass in dieser
Welt bei.
Meine Gedanken am 30. September 2001
Die Ereignisse der letzten Wochen in Amerika sind uns sicher noch vor
Augen, die Tragödie hat einigen unschuldigen Leuten das Leben gekostet.
Unser Mitgefühl ist den Hinterbliebenen und den Opfern sicher. Auch den
unzähligen Helfern gebührt Dank, dafür dass sie ihre Gesundheit und ihr
Leben riskieren, um so schnell als möglich aufzuräumen.
Trotz all dem Leid und den Nachwirkungen des Terroranschlages: Das Leben
muss weitergehen. Wir dürfen zwar die Geschehnisse nicht vergessen, werden
wir sicher nicht tun angesichts der Bilder, die wir immer wieder sehen
werden. Die Menschen, sofern man denen so sagen kann, werden für diese
Taten bestimmt bestraft werden, zumindest hoffe ich da auf eine brutale
und gerechte Strafe. Wenn wir aber in Angst versinken, haben die Terroristen
ihr Ziel erreicht. Und genau das darf nicht passieren. Uns wird das Lachen
sicher schwerer fallen als auch schon. Aber wir werden mit der Zeit versuchen,
unser Leben wieder zu ordnen und unser Lachen wird zu uns zurückkehren.
Auch für Amerika wird es nicht leicht werden, aber es wird eines Tages
sicher soweit kommen, dass die Geschehnisse überlebt werden, in welcher
Weise das auch immer sein wird.
Meine Gedanken am 23. September 2001
Ich habe eigentlich gedacht, dass mich dieser Terroranschlag nicht weiter
verfolgen würde. Im Fernsehen und Tagespresse habe ich sehr viel darüber
gelesen und mir auch die Bilder angeschaut. Sie erschüttern mich ganz
sicher auch, aber ich habs nicht näher an mich rangelassen, schliesslich
bin ich ja hier in der Schweiz zuhause und nicht in New York, ich weiss,
klingt jetzt etwas egoistisch, ist aber so.
Dennoch bin ich am Morgen aufgewacht nach einem sehr schlimmen Traum den
ich hatte. Den möchte ich gerne mal erzählen, weil er mich ein paar Tage
lang ziemlich beschäftigt hatte. Ich war in New York, war dort im einen
Turm arbeiten, weiss aber nicht mehr genau in welchem ich war. Auf jeden
Fall, habe ich zum Fenster rausgeschaut und das Flugzeug auf die Türme
zurasen gesehen. Ich war vor Schreck wie gelähmt, wusste gar nicht was
passiert und bin einfach nur am Fenster stehen geblieben. Das war schon
ziemlich schlimm, das mitzuerleben.
Später im Traum war ich an einer anderen Stelle. War immer wieder in das
Szenario in New York involviert gewesen, immer wieder woanders. Das weitere
Mal war ich draussen und habe gesehen, wie das zweite Flugzeug in den
Turm gerast ist. Geschah, als ich nach oben geschaut hatte, um das imposante
Gebäude anzuschauen. Natürlich war da die Angst auch ziemlich gross und
ich spührte die Angst am eigenen Leib.
Ein weiterer Traum war, dass ich im einen Turm war und zusehen konnte,
wie der andere Turm in sich zusammenstürzte. Ich war wahrscheinlich weiter
oben und konnte das ganze mitansehen. Die Leute die mit runterfielen,
die Teile vom Flugzeug und auch vom Gebäude. Es war erschütternd und beeindruckend
zugleich.
Beim weitern Traum war ich während dem Anschlag auf den ersten Turm auf
dem Dach des anderen. Ich habe das Flugzeug auf den Turm zurasen gesehen.
Es war sicherlich auch sehr erschreckend, das zu sehen. Vor allem, ich
war immer noch auf dem Dach, als das zweite Flugzeug daher geflogen kam.
Ich blieb auf dem Dach, weil ich keine andere Rettung gesehen hatte. Als
dann mein Turm eingestürzt war, hielt ich mich die ganze Zeit an der Antenne
auf dem Dach fest, in der Hoffnung, das ganze zu überleben.
Schlussendlich bin ich dann erwacht, war auch froh drum, denn der Traum
war alles andere als angenehm. Wie man sich ja angesichts des gelesenen
vorstellen kann.
Meine Gedanken am 16. September 2001
Am 11. September 2001 fand in Amerika ein feiger Terroranschlag statt.
Die Bilder hierzu habe ich hier auf diese Seite gestellt. Der Bild-Aufbau
könnte aufgrund der vielen Bilder etwas länger dauern.
Als ich das erste Mal davon gehört hatte, glaubte ich an einen üblen Scherz
eines Mitarbeiters. Aber die Nachrichten im Radio haben mir dann schnell
klargemacht, dass es sich hier um einen ganz hinterhältigen, feigen und
verachtungswürdigen Anschlag handeln musste. Die ersten Bilder die ich
im TV gesehen hatte, waren die des ersten einstürzenden World Trade Center
Turmes. Es war erschreckend und beeindruckend auf gleiche Weise. Dass
Amerika derart verwundbar und zerstörbar ist, hätte niemand geglaubt.
Wer dachte auch je daran, dass irgend ein krankes Hirn darauf kommen könnte,
zwei Flugzeuge zu entführen, die Leben der Passagiere einfach so auszulöschen
und Tausende von unschuldigen Leuten mit in den Tod zu reissen?
Wie krank können Menschen sein, dass sie ihr Leben opfern, um ihren Hass
auf Amerika zu zeigen? Was sind die Hintergründe solcher Attentate? Wieso
nimmt man anscheinend rücksichtslos in Kauf, dass Tausende und Abertausende
von unschuldigen Menschen ihr Leben lassen müssen dafür, dass auf der
Welt irgendjemand mit dem Amerikanischen System nicht einverstanden ist?
Wer sind die Leute, die diesen geglückten, zugegebenermassen gut organisierten
Plan ausführen können? Fragen über Fragen.... hoffen wir, dass Amerika
die Schuldigen finden und aufs Härteste bestrafen wird. Der Tod wäre eigentlich
für die Leute verdient, nur würden sie dadurch in ihren Ländern dafür
verehrt werden. Ein sehr krankes Verhalten, das nichts verdient ausser
Verachtung!
Denken wir an die Kosten, die die Anschläge auf die beiden World Trade
Center, das Pentagon und den wahrscheinlich geplanten Angriff auf Camp
David verursacht? Kosten für die Hinterbliebenen, die Aufräumarbeiten,
die sich über Wochen und Monate hinauszögern werden. Der geplante Aufbau
der beiden Türme. All dies und die Zeit, die es brauchen wird, diesen
Anschlag zu verarbeiten können!
Als ich von diesen Anschlägen gehört hatte, habe ich mir natürlich auch
Sorgen gemacht um meine Chatkollegen aus Amerika. Ich habe noch am Dienstag
Abend von denen Chattern, die ich in Amerika vermute, feedback erhalten,
dass sie wohlauf sind. Das war für mich schon mal etwas beruhigend, obwohl
es noch sehr viele Leute gibt, die Freunde, Verlobte, Ehemänner oder -frauen,
Kinder, Enkel, Arbeitskollegen und Bekannte vermissen, deren Verbleib
noch nicht geklärt wurde. Viele Menschen leiden unter den Folgen der Attentate,
dem Verlust ihnen nachstehender Leute. Verständlich, dass das keine einfache
Zeit sein wird, mein Mitgefühl ist den Leuten sicher!
Ich hoffe schwer, dass der Hass auf die bisher unbekannten Leute nicht
zu unüberlegten Taten und Vorverurteilungen führen wird. Bin mir sehr
sicher, dass die dafür verantwortlichen Individuen - anders kann man diese
Personen nicht benennen - zur Rechenschaft gezogen werden und lebenslang
in einem Loch versteckt werden, denn so ist ihr Leben schwerer als wenn
man sie umbringen würde und sie von Ihren Landesgenossen noch verehrt
werden!
Zu den Bildern braucht es keine weiteren Worte mehr, deshalb werde ich
dies auch nicht weiter kommentieren müssen.
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